Warum ist die Banane krumm?

Die Banane stammt ursprünglich aus der südostasiatischen Inselwelt. Nach Afrika kam die Banane wohl mit den austronesischen Einwanderern, die Madagaskar vom heutigen Indonesien aus besiedelten und die auch den Reis nach Madagaskar brachten.

Von den Kanarischen Inseln, wo die Spanier sie angepflanzt hatten, gelangte sie nach Amerika. 1502 gründeten portugiesische Siedler die ersten Plantagen in der Karibik und in Mittelamerika.

In der Oeconomischen Encyclopädie (1773–1858) von J. G. Krünitz wird die Frucht von Musa paradisiaca noch Paradiesfeige genannt.

Bis in die 1960er Jahre war die Hauptsorte für den Export die Gros Michel. Die Früchte waren größer und geschmackvoller als die heutigen Bananen. Der Anbau dieser Sorte in Monokulturen wurde durch die Fusarium-Welke, auch Panama-Krankheit derart erschwert, dass sie heute kaum noch für den Export kultiviert wird.

Derzeit ist die Hauptsorte für den Export die Cavendish. Seit Anfang der 1990er Jahre ist eine Art der Fusarium-Welke bekannt, die auch diese Sorte angreift. Geschmacklich ähnliche Alternativen bzw. resistente Pflanzen gibt es derzeit (2005) noch nicht und die Schätzung ist, dass in 10 bis 20 Jahren auch die Cavendish nicht mehr in Monokulturen angebaut werden kann. Das Einkreuzen von Resistenzgenen in die Sorte Cavendish war bisher nicht erfolgreich – daher wird derzeit intensiv an transgenen Bananenlinien geforscht.

Ein Einkreuzen ist generell bei den meisten Bananensorten nicht möglich, denn seit die Banane in Kultur genommen wurde, sind die meisten Bananensorten steril geworden, das heißt die Früchte werden ohne eine Bestäubung und Befruchtung gebildet. Werden keine Samen gebildet, so ist keine generative Vermehrung möglich, also auch keine Kreuzung. Die meisten Bananensorten sind Klone, das heißt sie werden rein vegetativ vermehrt.

Um den Reifeprozess zu beschleunigen?

Die Bananen zusammen mit einem Apfel in eine lose verschlossene Papiertüte legen. Die Tüte sollte an einem warmen, trockenen Ort aufbewahrt werden. Täglich nachsehen, ob die Bananen reif sind.

Um den Reifeprozess zu verlangsamen?

Die Bananen in den Kühlschrank legen. Die Farbe der Schale wird nachdunkeln, aber die Frucht im Innern wird nicht so schnell reifen wie bei Raumtemperatur.

Kann man Bananen einfrieren?

Die Banane schälen und in einen luftdichten Plastikbehälter oder eine Plastiktüte legen. Bananen können ganz, geschnitten oder püriert zum späteren Verzehr eingefroren werden. Eingefrorene Bananen schmecken wunderbar als Beigabe zu Frucht-Drinks oder Backwaren

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