Sie sind hier: Schülerzeitung
Zurück zu: Christophs Presse
Allgemein:
Kontakt zu Christoph
Autogrammkarten
Deine Meinung
Sitemap
Impressum
| Interviewfragen | Antwort von Christoph |
| Heute ist internationaler Tag des Pullovers. Ihrer ist meistens grün, warum eigentlich? (Tragen sie auch privat ausschließlich grüne Pullover?) Es gibt ja im Prinzip alles, aber den internationalen Tag des Pullovers? | Ich trage nie grüne Pullover bzw. Sweatshirts, außer bei der Arbeit. |
| Bereits seit ihrem Studium an der HFF München arbeiten Sie beim WDR- Kinderfernsehen. Was fasziniert sie an dem Medium Fernsehen und insbesondere dem Kinderfernsehen? | Das, mit dem man zu tun hat, ist bei der Arbeit im Fernsehen breit gestreut, es gibt im Vergleich zu anderen Berufen wenig Routine. Für das Kinderfernsehen gilt das ganz besonders, weil man nicht in einem Kästchen wie Politik, Kultur usw. arbeitet. |
| Wann und warum sind sie auf die Idee gekommen, beim Fernsehen zu arbeiten? | Irgendwann in der Pubertät dachte ich, bei Film und Fernsehen lernt man besonders schöne Frauen kennen. Das stimmt zwar nicht, aber auch nicht so ganz nicht. |
| Wenn Sie nicht beim Fernsehen wären, was wären sie dann? | Dann würde ich mich mit Botanik beschäftigen und versuchen rauszukriegen, wie man die Menschheit am besten satt kriegt. |
| Wie sehr wurde ihre Jugend durch das Fernsehen geprägt? | Als ich neun war, bekam meine Familie den ersten Fernseher. Da hatte ich Nachholbedarf. Danach habe ich eher wenig vor dem Fernseher gehangen. |
| Unser Titelthema beschäftigt sich mit Fernsehen. Denken Sie, dass Kinder heutzutage zu viel Zeit vor dem Fernseher verbringen? | Ja, vor Bildschirmen aller Art. Es gibt auch noch das wirkliche Leben, mit dem man eines Tages klarkommen muss. Und daher sollte man lernen, auch da Spaß und Unterhaltung zu finden. Für den, der neugierig ist, sollte das auch kein Problem sein. |
| Erkennen sie Gefahren, die durch zu viel Fernsehkonsum in unserer Gesellschaft auftreten könnten? | Konsumieren, also Verbrauchen ist nicht schlecht, so lange es auch die andere Seite gibt: Geben, Produzieren, kreativ sein. Wer nur verbraucht wird nie glücklich sein können! |
| Denken Sie, dass Kindersendungen heutzutage noch einen Bildungsauftrag erfüllen? | Gibt es einen Bildungsauftrag an das Kinderfernsehen? Die „Sendung mit der Maus“ ist ein Unterhaltungsprogramm. Oft besteht die Unterhaltung darin, dass man etwas weiß, das man vor ein paar Minuten noch nicht wusste. Das gibt ein gutes Gefühl. Das ist aber eher unterhalten als belehren. |
| Was verstehen Sie unter gutem Fernsehen/ Kinderfernsehen? | Fernsehen, das Kinder und Erwachsene gerne zusammen sehen, das unterhält und sich innerhalb eines guten Wertesystems bewegt. |
| Besen mit Senf, ihr Lieblingsessen? | Nein, ganz sicher nicht. Aber sonst esse ich alles gern. Besonders wenn es mit Liebe und Sorgfalt zubereitet ist. |
| Der Maus Christoph ist tollpatschig, aber auch komisch. Inwiefern spiegelt das den echten Christoph wieder? | Der echte Christoph ist blitzgescheit, wieselflink, geschickt und eigentlich unfehlbar. ;-) |
| Wie erklären sie sich den unheimlich großen Erfolg der „Sendung mit der Maus“? | Alle, die an der Sendung mitarbeiten, tun das mit Liebe und Herzblut. Außerdem sind sie neugierig und haben keine Lust nach einem immer gleichen Schema zu arbeiten. |
| Was gefällt ihnen an ihrem Beruf besonders? Was weniger? | Die vielen Fragen, die man immer für Schülerzeitungen beantworten muss, gefallen mir weniger. Besonders gefällt mir, dass ich oft von Fremden für meine Arbeit gelobt werde. Ich denke, dass passiert kaum jemandem sonst. |
| Es ist außerdem bekannt, dass sie sich auch sozial engagieren. Ihrer Website ist zu entnehmen, dass sie seit 2001 Schirmherr des „Bundesverbandes herzkranker Kinder e.V.“ sind. Warum finden sie es so wichtig, sich zu engagieren und sich für andere Menschen einzusetzen? | Ich habe in meinem Leben viel Glück gehabt, bin gesund. Das ist nicht selbstverständlich, deswegen muss man denen helfen, denen es nicht so gut geht. |
| Wann schalten sie den Fernseher ein bzw. aus? |
Für die „Maus“ und die „Tagesschau“ schalte ich ein. Manchmal aber frage ich mich „was guckst du da eigentlich für einen Schwachsinn?“ Dann schalte ich ganz schnell aus. In der Schule war ich… Sehr engagiert. Klassensprecher, Schulsprecher, überregional in der Schülervertretung. Aber auch nett und höflich. Dadurch konnte ich mir viele Frechheiten leisten. |
| In unserer aktuellen Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Thema „Helden“. Gibt es jemanden, den Sie als Helden oder als ihr Vorbild beschreiben würden? | Es gibt viele, die Tolles, Vorbildliches geleistet haben. Einen einzelnen hervorzuheben, fände ich aber falsch. |
| Denken sie, dass es heute, schwieriger ist Kind zu sein, als früher? | Als ich Kind war, konnte man noch auf der Straße spielen. Das macht einen großen Unterschied. |
| Zu guter Letzt: Ihr Tipp, wer wird Weltmeister? | Keine Ahnung. Ich hoffe, dass wir wunderbare Mannschaften aus Afrika sehen werden. |