SOS-Kinderdorf-Stiftung
Grußwort von Christoph Biemann
"Keinen hängen lassen" und "niemanden zurücklassen" sind aktuelle Schlagworte in der Bildungsdiskussion. Seit wir entdeckt haben, dass der wichtigste Rohstoff, über den Deutschland verfügt, in den Gehirnen der Kinder zu fördern ist, sollen nicht nur Hochbegabte aus bildungsnahen Familien unterstützt werden, sondern auch die, die bisher auf der Strecke geblieben sind.
Aber auch wer Kinder nicht nur als Wirtschaftsgut sieht, sondern sie einfach nur glücklich aufwachsen sehen will, wird sie fördern und herausfordern wollen. Die Kinder, denen das entsprechende häusliche Umfeld fehlt, sollen und können das in den SOS-Kinderdörfern finden. Der Lebensabschnitt bis zum Eintritt in das Erwachsenenleben ist für den Werdegang eines Menschen entscheidend - und dauert etliche Jahre. Deswegen ist es wichtig, gute Lebens- und Lernbedingungen langfristig, wie man heute sagt "nachhaltig", zu sichern.
Die SOS-Kinderdorf-Stiftung gibt dazu die Möglichkeit und ich unterstütze sie dabei gerne.
Ganz einfach, weil eine Gesellschaft, die eine glückliche Kindheit ermöglicht, die ist, in der ich leben will.
Spielplatzeinweihung mit Christoph
Eine neue große Sechseckschaukel
Christoph Biemann weihte in seiner Funktion als Schirmherr der SOS-Kinderdorf-Stiftung eine neue große Sechseckschaukel ein.
München, 16. September 2011 – Heute hatten die Kinder im SOS-Kinderdorf Lippe in Schieder-Schwalenberg gleich doppelten Grund zur Freude: Zum einen, weil ihnen ein Teil der diesjährigen Kapitalausschüt-tung der SOS-Kinderdorf-Stiftung eine neue Sechseckschaukel bescherte. Und zum anderen, weil ein ganz besonderer Gast, den sie bisher nur aus dem Fernsehen kannten, diese neue Schaukel einweihte: Christoph Biemann, der beliebte Kindermoderator und Autor. Er und sein „Sendung mit der Maus“-Kollege Armin Maiwald konnten im letzten Jahr als Schirm-herren für die SOS-Kinderdorf-Stiftung gewonnen werden. „Schon in mei-nem ersten Gespräch mit Petra Träg von der Geschäftsführung der SOS-Kinderdorf-Stiftung war mir bewusst, dass diese Arbeit definitiv unter-stützenswert ist“, erzählt Christoph Biemann. „Wenn ich hier im SOS-Kinderdorf nun in die strahlenden Kinderaugen blicke, fühle ich mich darin natürlich erst recht bestätigt. Ich freue mich, dass ich heute in meiner Funk-tion als Schirmherr ein Projekt begleiten kann, das von der SOS-Kinder-dorf-Stiftung finanziert wurde.“
SOS-Kinderdorf-Stiftung:
Stiftungskapital wirkt Jahr für Jahr
Seit 2003 unterstützt die SOS-Kinderdorf-Stiftung die Arbeit des SOS-Kinderdorf e.V. im In- und Ausland. Dabei setzt sie ihre erwirtschafteten Kapitalerträge jedes Jahr strategisch für drei Schwerpunkte ein: Kinder, Schul- und Berufsausbildung sowie Hilfe für Notfälle. Im Schwerpunkt Kinder, dem Herzstück der SOS-Kinderdorf-Arbeit, entschieden Petra Träg, Geschäftsführung SOS-Kinderdorf-Stiftung, und der dreiköpfige Vorstand in diesem Jahr, auch das 1967 gegründete SOS-Kinderdorf Lippe zu fördern. „Wir wählen die Projekte und Einrichtungen stets mit viel Sorgfalt aus. Bedarf gibt es schließlich überall“, so Petra Träg. „Umso schöner ist es, dass die SOS-Kinderdorf-Stiftung seit ihrer Gründung gesund wächst, weil immer mehr Menschen den Wunsch haben, nachhaltig Gutes zu tun. Haben wir vor acht Jahren mit fünf Zustiftern begonnen, sind es heute über 500. Hinzu kommen 41 unselbstständige Stiftungen, die wir treuhänderisch verwalten. Dadurch können wir benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen, die in den SOS-Kinderdorf-Einrichtungen leben, dauerhaft helfen.“
Endlich wieder Schaukelspaß für Groß und Klein
Der Ort, an dem die neue massive Reifenschaukel im SOS-Kinderdorf Lippe nun fest installiert ist, ist bei den sieben SOS-Kinderdorffamilien sowie den Kindern und Jugendlichen aus den beiden SOS-Wohngruppen sehr beliebt. Hier treffen sie sich zum Grillen, Feste feiern oder Fußball- und Tischtennisspielen. „Groß und Klein haben die Schaukel schon sehn-süchtig erwartet“, berichtet Antonius Grothe, Leiter des SOS-Kinderdorfs Lippe. „Unsere alte Sechseckschaukel haben die Kinder heiß und innig geliebt. Leider hatten an ihr die Zeichen der Zeit genagt. Sie musste schon vor Längerem abgebaut werden, damit sich niemand verletzt. Den Betrag für eine Neuanschaffung hätten wir selbst nicht aufbringen können.“ Wie begehrt die Plätze auf der Schaukel sind, zeigte sich unmittelbar im Anschluss an die Einweihung beim gemeinsamen Sommerfest – auch Christoph Biemann durfte sie gleich ausprobieren.
